Abschalten und aktiv sein im Montafon

Montafon - Reisebericht - 1

Die imposanten Gipfel, glitzernden Schneefeldern, tiefblauen Bergseen, die Wäldern und die saftig grünen Bergwiesen im Montafon bieten ideale Bedingungen, um vom Alltagsstress abzuschalten, zu entschleunigen und frische Energie zu tanken. Das südlichste Alpental Vorarlbergs, erstreckt sich zu Füßen der Gebirgszüge Rätikon, Verwall und Silvretta. Bekannte Gipfel wie die Schesaplana, die Zimba, die Kalkberge Sulzfluh und Drei Türme, der Groß Litzner, die Valülla und nicht zuletzt der Piz Buin, der mit seinen 3312 Metern der höchste Berg im Vorarlberg ist, warten nur darauf, erklommen zu werden. Die abwechslungsreiche Landschaft bildet zu jeder Jahreszeit eine faszinierende Kulisse für wunderbare Bergerlebnisse. Ich selbst habe das Tal sowohl im Sommer als auch im Winter erlebt. Ob Wandern, Klettern, Mountainbiken, Schneeschuhwandern, auf Alpinskiern oder einem Rodel die Hänge hinunterbrausen, auf Langlaufskiern die Landschaft erkunden, wem im Montafon langweilig wird, der ist selbst schuld.

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Montafon im Überblick

Von Lamatour bis Eisklettern

Sehr zu empfehlen ist das, täglich wechselnde BergePLUS Programm, mit zahlreichen geführten Touren und spannenden Ausflügen für Erwachsene, Familien und Kinder. Es bietet nicht nur die Möglichkeit, die beeindruckende Natur zu entdecken, sondern auch interessante Details über das Montafon und dessen Besonderheiten, zu erfahren. Urlauber, die ihr Zimmer oder Apartment in einem der 200 BergePLUS-Partnerbetriebe buchen, können am Basis-Programm kostenlos teilnehmen und erhalten auf das Premium-Programm eine Ermäßigung von 50 Prozent. Wer eine Gästekarte hat, zahlt für das Basis-Programm 20 Prozent weniger. Je nach Tour wird auch die entsprechende Ausrüstung zur Verfügung gestellt. So hat man die Möglichkeit, ohne großen zeitlichen und finanziellen Aufwand, auch mal Neues auszuprobieren, wie zum Beispiel Eisklettern. Ich selbst habe im Montafon meine ersten Schritte mit Schneeschuhen gemacht. Ein besonderes Highlight – insbesondere für Familien – sind Horst`s Lamatouren, die auch im Winter stattfinden. Wer mit diesen ruhigen Tieren auf Tour geht, erlebt Entspannung pur. Wenn sie die Teilnehmer mit ihren großen, sanften Augen anblicken und majestätisch neben ihnen her schreiten, strahlen sie einfach nur große Ruhe aus. In besonderer Erinnerung geblieben, ist mir das Lama Amadeus, der während der gesamten Tour einen leisen, beruhigenden Singsang von sich gegeben hat. Wer etwas mehr über das Tal und seine Bewohner erfahren und ein paar Spezialitäten, wie den Sura Kees, probieren will, für den lohnt sich die Feuerschalentour.

Beeindruckende Dreitausender und faszinierende Alpenflora

Ein weiteres sehenswerte Ziel ist die Bielerhöhe, jener Pass, der das Vorarlberger Montafon mit dem Tiroler Paznaun verbindet und über die Silvretta-Hochalpenstraße zu erreichen ist. Hier bildet der Piz Buin mit sämtlichen weiteren Dreitausendern und einem Großteil der Vorarlberger Gletscher ein faszinierendes hochalpines Szenario. Im Sommer sollte außerdem unbedingt eine Wanderung zum Lünersee, der durch seine herrliche Alpenflora begeistert, auf dem Plan stehen. Wir haben uns dort gefühlt, wie in einem riesigen botanischen Garten.

Gastfreundschaft und Herzlichkeit

Was ich am Montafon besonders schätze ist, dass die Bewohner ihr Tal nicht mit großen Hotelkomplexen zugepflastert haben und die Ortschaften und die Menschen, die dort leben, weitgehend authentisch geblieben sind. Da Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Montafon einen hohen Stellenwert haben, ist zu hoffen, dass das auch weiterhin so bleibt. Indem wir achtsam und respektvoll mit Mensch und Natur umgehen, können aber auch wir Touristen unseren Beitrag dazu leisten, dass die Montafoner ihre Gäste auch weiterhin mit so großer Gastfreundlichkeit und Offenheit sowie einem herzlichen „Grüaß Di“ empfangen.